„Er aber, sag’s ihm, er kann mich im Arsche lecken!“ Auseinanderschrauben konnte Mechel die Hand, aber dann…

Mechel, Christian von: Die eiserne Hand des Götz von Berlichingen sowohl von Außen als von Innen dargestellt, nebst der Erklärung ihres Mechanismus; ferner einer kurzen Lebensgeschichte des Ritters. Berlin, Decker 1815. Mit 2 Kupfertafeln und 2 doppelblattgr. Aquatinta-Radierungen in Sepia. Widmungsblatt im Holzschnittrahmen, 10 S. Bedruckte Orig.-Broschur, Rücken und hintere Decke fachmännisch und unauffällig erneuert. Groß-Folio. 46 x 31 cm.           €1400

Lipperheide Ra 12; Wüthrich 163; Slg. Kippenberg 1636. – Seltenes mechanisch-orthopädisches Werk, von Mechel den gekrönten Häuptern des Wiener Kongresses zugeeignet. Die eiserne Hand wurde von Götz von Berlichingen selbst entworfen und vom Waffenschmied in Olnhausen 1504 gefertigt. Die Finger wurden über kleine Zahnräder und Achsen mit der gesunden Hand verstellt; Mechel zerlegt das Original um es zu zeichnen, war aber nicht in der Lage die komplizierte Mechanik wieder korrekt zusammenzusetzen, ein Finger blieb bewegungsunfähig. – Die Tafeln zeigen das Porträt des Götz von Berlichingen und die Burg Jagsthausen, die Aquatinten die eiserne Hand und ihre Einzelteile. – Mit dem meist fehlenden Widmungsblatt. – Mit kl. fachmännischen Randrestaurierungen am Vorderdeckel und einigen Textblättern. Insgesamt recht gutes und sauberes Exemplar!

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Buch der Woche
Geige und Spott im Dreißigjährigen Krieg
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 Allmodische Discant Geyge, Unlangst mit grosser müh und unkosten Nagelneu auß Utopia gebracht, jetzo aber allen dieses Spiels Liebhabern in bequeme abbildung verfertiget und in Druck gegeben. O. O., ca. 1622. Einblattdruck mit Kupferstich, darunter dreispaltig gedruckter, durch Bordüren getrennter Text in Reimen. 39 x 23 cm; Kupferstich: 12.9 x 20,1 cm). €4800

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