Manege frei!

20 kolor. Lithographien meist namhafter Artisten der Zeit.

Nürnberg, Buchner, um 1830. 20 Bll. Geheftet. Qu.-4°.             €12000

Jeweils zwei Darstellungen auf einem Doppelblatt, verso unbedruckt. Äußerst seltene Folge ohne Gesamttitel, aber alle 20 Darstellungen bezeichnet; 5 der 10 Doppelblätter mit der Angabe „bei Buchner in Nürnberg“. – Zu sehen sind die berühmten Kunstreiter Ferdinand und Louis Tourniaire, Wilhelm Salamonsky und Frau und Herr Ghelia, außerdem einige Artisten mit Künstlernamen oder anonyme Dompteure. – Der Künstler und Lithograph Georg Paul Buchner (1779-1833), seit 1816 als Lithograph und Landkartenhändler konzessioniert, hat die von ihm vertriebenen Lithographien meist nach eigenen Zeichnungen hergestellt; „später illustrierte Buchner aktuelle lokale Ereignisse wie Königsbesuche, militärische Übungen, Theateraufführungen, Pferderennen und Kriminalfälle. – Die Seltenheit erhaltener Drucke, dazu stilistische und qualitative Schwankungen erschweren die Zusammenstellung und Aufteilung eigenhändiger Werke und von ihm nur verlegter Lithographien anderer Zeichner. – Nach seinem Tod firmierte seine Firma als G. P. Buchners Witwe und Söhne“ (Grieb, Nürnberger Künstlerlexikon, I, 196). – Ein Bl. mit hinterlegtem Einriss, stärker gebräunt, wasserrandig, fleckig. – Unbeschnitten.

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Geige und Spott im Dreißigjährigen Krieg
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