Frankfurter Judenverordnung

Der Juden zue Franckfurth Stättigkheit undt Ordnung, wie die im Rahmen der Kaysserlichen Maytt. geendert und verbessert worden de anno 1616. (Frankfurt), ca. 1753. 28 S., 9 Bll. Ohne Einband. 35 x 22 cm. €1900
Späterer Abdruck der Ausgabe 1616 mit einem Verzeichnis der Häuser in der Judengasse von 1612 und 1753 und umfangreichem Register. Bei dem 1614 antisemitischen Fettmilch-Aufstand wurden die Frankfurter Juden aus der Stadt vertrieben, ihre Häuser und ihr Besitz geplündert und vernichtet. Nach der blutigen Niederschlagung im August 1614 konnten die Juden zurückkehren; eine finanzielle Entschädigung wurde vom Magistrat beschlossen, die allerdings nie ausgezahlt wurde. Die 1616 erlassene „Judenstättigkeit“ beschränkte die Zahl der jüdischen Familien in Frankfurt auf 500. – Die S. 8 mit einem kleinen Holzschnitt, der den gelben Ring zeigt, mit dem die Frankfurter Juden sich selbst als solche kennzeichnen mussten. – Unbeschnutten. Tls. etwas fleckig.

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1879 Der bayerische Herkules!
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Große Galla-Vorstellung mit den auserwählten Piecen. Vorletztes Auftreten des bis jetzt unbesiegten und preisgekrönten bayerischen Herkules Hans Steyrer. (Unterzeichner:) Heinrich Herzog, Direktor. München, 2. Juli (1879). Plakat mit 2 Holzschnitten. Auf grünlichem Papier. 62,5 x 21 cm.                €400

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