1615 Hermann Billung, Herzog von Sachsen

Meibom, Heinrich: Vindiciae Billinganae, sive demonstratio evidens, Hermannum Billingum, primum ob Ottone M. Imperatore, Saxoniae Borealis institutum Ducem, non equestris ordinis hominem, nedum pauperis agricolae filium, sed ex illustri generosaq[ue] familia Saxonica oriundum fuisse. Helmstaedt, Lucius 1615. Mit blattgr. Holzschnitt. 4 Bll., 32 S. Alter Umschlag aus Marmorpapier. 17,5 x 14 cm. €300
VD17 23:233738C. – Meibom versucht zu beweisen, dass Hermann Billung (Herzog von Sachsen im 10. Jahrhundert) nicht – wie in einigen Legenden behauptet – der Sohn eines armen Bauern war. Die Schrift dient als „offensichtlicher Beweis“ (demonstratio evidens), dass er aus einem illustren sächsischen Adelsgeschlecht stammte. Das Werk sollte die Legitimität und den hohen Status des Hauses Billung untermauern. – Der Holzschnitt zeigt Hermann Billung und seine vermeintliche Ehefrau (tatsächlich Schwiegertochter) Hildegard von der Westerburg. – Titelblatt gebräunt.


